PLOT-EXPRESS Kopierservice Maik Stieler
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Die Sturmlaterne - Band 1
Sturmlaternen aus Beierfeld/Erzgebirge 1880-1921
Nachschlagewerk für Sammler und Heimatforscher
Autor: Maik Stieler
Koautor: Jörg Wekenmann ( stonewasher )
65 Seiten
DIN A4 ( 29,5 x 21cm )
125 Abbildungen: original Fotos - Patente - TM - Kataloge - Prospekte - Reklamemarken
17,80 EURO inkl. MWSt 7% + 2 EUR Versand
Hermann Nier - FEUERHAND / Fröhlich & Wolter - FROWO
Albert Frank - FRANKONIA / Heinrich Friedrich - ADLER
Max Hänel - TAIFUN / Ludwig Hutzler
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- Was ist eine Sturmlaterne? - dazu eine kurze Einführung in die Geschichte der Beleuchtung
offene Flammen - Der Docht - Der Brenner - Der Zylinder - Lampen - Petroleumlampen - Aufbau der Sturmlaterne - Warum gerade in Beierfeld? - Regionalgeschichte
- Kurze Firmenabhandlung:
Heinrich Friedrich - Albert Frank - Gebrüder Nier - Hermann Fröhlich (Fröhlich & Wolter) - Max Hänel - Ludwig Hutzler - Hermann Nier - Nier & Ehmer (NIRONA) - Chronologische Abhandlung von 1878 - 1921
Im vorliegenden Heft wird der Versuch gemacht, einen möglichst vollständigen Überblick über den damaligen Stand der Beierfelder Firmen im Bereich der Sturmlaternenherstellung zu geben. Hierbei sind die, nur den Spezialisten interessierenden, technischen Einzelheiten so kurz wie möglich behandelt, die prinzipiellen Gesichtspunkte aber in den Vordergrund gestellt worden. In den vergangenen 8 Jahren wurden durch Dr. Detlef Bunk, Jörg Wekenmann, Jörg Richter und durch mich, Maik Stieler, zahlreiche Unterlagen über die Firmen Hermann Nier "Feuerhandwerke" aus Beierfeld zusammen getragen. Diese bekamen wir aus Bundes-, Staats-, Kreis-, und Firmenarchiven sowie von Privatpersonen.
In diesem Heft und in den noch folgenden Heften habe ich eine chronologische Abhandlung erstellt, die unsere gewonnenen Erkenntnisse wiederspiegeln soll. Durch diese Gliederung wird ein besserer Überblick jener Zeit vermittelt um den Leser nicht mit Abschweifungen abzulenken. Da fast alle Beierfelder Firmen in den Anfangsjahren mehr oder weniger eng miteinander zusammen gearbeitet haben und auch Kontakte zu überregionalen Firmen bestanden, wäre es komplizierter geworden die Firmen im einzelnen abzuhandeln.
Die Abhandlung richtet sich in erster Linie an Sammler von Petroleumlampen und Sturmlaternen, aber auch an Heimat- und Wirtschaftsforscher. Es gibt bis heute keine deutschsprachige Literatur speziell über Sturmlaternen und in den mir bekannten englischen Büchern, werden deutsche Firmen kaum behandelt. Somit hat man es sehr schwer, als Sammler Informationen zu erhalten. Daher dürfte diese Veröffentlichung für jedem Sammler eine große Hilfe sein, um seine Lampen besser zuordnen zu können und um seine Sammlung weiter auszubauen. Für Heimat- und Wirtschaftsforscher dürfte besonders Interessant sein, daß neben den regionalen Gesichtspunkten auch streng vertrauliche und geheime Unterlagen aus Politik und Wirtschaft veröffentlicht werden. Diese Schriftstücke werden ihre Sichtweise zur Geschichte wesentlich verändern, da die politischen Einmischungen und Absprachen der Firmen untereinander auch auf anderen Gebieten vergleichbar waren und wohl auch noch heute sind.
Begonnen wird mit einer kurzen Einleitung in die Geschichte der Beleuchtung, um eine gewisse Grundlage zu schaffen, die beim Lesen nützlich sein dürfte. Diese Geschichte führt uns von der offenen Flamme bis zur Sturmlaterne.
Da mir über die Anfangsjahre der Beierfelder Industrie kaum Unterlagen vorlagen und eigentlich nur in einem Buch von Pfarrer Gustav Beyer aus Beierfeld ein genaueres Bild der Zeit vermittelt wird, habe ich mich dazu entschieden, diese wichtige und kaum besser zu formulierende Darstellung von dort zu übernehmen.


